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Mo, 30. Sep., 19:30 UhrBibelstunde
Fr, 4. Okt., 19:00 UhrYoucome-Jugendabend
09.10. 9:00-11:00Krabbelgruppe im Oktober
So, 13. Okt., 10:15 UhrOase-Gottesdienst
23.10. 9:00-11:00Krabbelgruppe im Oktober
06.11. 9:00-11:00Krabbelgruppe im November

Angedacht

Nicht vergessen!

In diesen Wochen wird vielerorts wieder das Erntedankfest gefeiert. Das wir genug zu essen haben und das es den allermeisten gut geht, das ist in unserer Welt alles andere alsselbstverständlich. Wir haben soviel Grund zum Danken. „ Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ sang einst König David, nachzulesen in der Bibel, Psalm 103. Wir müssen uns immer wieder entscheiden, welches Lied wir anstimmen möchten - ein Danklied wie David oder ein Klagelied. Ein Engländer sagte nach einem längeren Deutschland- Aufenthalt, die ersten Worte, die er in deutsch gelernt habe, seien «Ja aber» gewesen.Vielleicht ist das unser Problem. „ Ja, mir geht es eigentlich ganz gut, aber....“. Diese eingeschliffene Lebenshaltung der Undankbarkeit ist wie eine eingefahrene Spur in vielen Herzen. Wie kann eine neue Spur in unserem Herzen gezogen werden - eine Spur der Dankbarkeit ? Danken hat immer mit Denken zu tun. Manchmal hilft auch etwas „Umdenken“, vielleicht so: Ich bin dankbar für die Hose, die zu eng sitzt, weil das bedeutet, ich habe genug zu essen. Ich bin dankbar für den Rasen, der gemäht und für das Fenster, das geputzt werden muss, weil das bedeutet, ich habe ein Zuhause. Ich bin dankbar für die laut geäußerten Beschwerden über die „da oben“, weil das bedeutet, dass wir in einem freien Land leben und das Recht auf Meinungsäußerung haben. Ich bin dankbar für die Wäsche und den Bügelberg, weil das bedeutet, dass ich genug Kleidung habe. Ich bin dankbar für die Parklücke ganz hinten in der äußersten Ecke des Parkplatzes, weil das bedeutet, ich kann mir ein Auto leisten. Ich bin dankbar für den Wecker, der morgens klingelt, weil das bedeutet, mir wird ein neuer Tag geschenkt. Gott sei Dank!